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BruderhausDiakonie Buttenhausen

Thomas Niethammer geht in den Ruhestand

Am Freitag, 6. September, wurde der Leiter der BruderhausDiakonie Buttenhausen feierlich verabschiedet – Nachfolgerin ist Renate Stemmer.

Thomas Niethammer war über 30 Jahre bei der BruderhausDiakonie

Thomas Niethammer war über 30 Jahre bei der BruderhausDiakonie

Münsingen-Buttenhausen — Ob er sich der Herausforderung stellen sollte, die Leitung der BruderhausDiakonie Buttenhausen zu übernehmen, hatte sich Thomas Niethammer einst reiflich überlegt. Und sich dann dafür entschieden. Eine gute Entscheidung, wie sich herausgestellt hat: für Thomas Niethammer, der jetzt in den Ruhestand geht, aber auch für die Einrichtung in Buttenhausen. „Wir müssen uns um die BruderhausDiakonie Buttenhausen keine Sorgen machen, sie ist für die Zukunft gut gerüstet und auf einem guten Weg“, bestätigt Lothar Bauer, der Vorstandsvorsitzende der BruderhausDiakonie.

Ein Arbeitsschwerpunkt war die Dezentralisierung

Seit 2005 leitet Niethammer die BruderhausDiakonie Buttenhausen. „Mir ging es darum, die Einrichtung kontinuierlich zu entwickeln“, sagt der gebürtige Reutlinger. Kennzeichen dieser Entwicklung ist einerseits die Dezentralisierung der Angebote – also das Verlagern von Wohn-, Betreuungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung in die Region sowie von Pflegeplätzen für ältere Menschen in die von Angehörigen leicht erreichbare Münsinger Stadtmitte.

Umgestaltung und Vernetzung des Standortes sind wichtig

Andererseits ist es die Sicherung und Umgestaltung des Standorts in Buttenhausen.
Das brachte in den vergangenen Jahren für Thomas Niethammer eine, wie er sagt, „unglaubliche Vielfalt der Aufgaben“ mit sich. Und etliche Erfolgserlebnisse. „Es ist toll, wie wir uns positionieren konnten beim Thema psychische Erkrankung und Sucht“, nennt er ein Beispiel für die Umgestaltung am Standort Buttenhausen während seiner Leitungszeit. Die gelungene Zusammenarbeit mit der Samariterstiftung beim Betrieb der Diakoniegesellschaft Münsinger Alb verbucht Niethammer ebenso auf der Habenseite wie die gute Kooperation mit den Zentren für Psychiatrie im benachbarten Zwiefalten.

Niethammer hatte "seine Leute im Boot"

Er habe, als er nach Buttenhausen gekommen sei, eine sehr aufgeschlossene, tatkräftige und pragmatische Mitarbeiterschaft angetroffen, erinnert er sich. Das habe viele Veränderungen erleichtert. „Wir waren richtig gut unterwegs miteinander“, zieht Niethammer Bilanz. Eine Einschätzung, die Lothar Bauer teilt: „Thomas Niethammer hat es immer geschafft, seine Leute im Boot zu haben“, urteilt der Vorstandsvorsitzende der BruderhausDiakonie.

Niethammer war über 30 Jahre bei der BruderhausDiakonie

Der gelernte Kaufmann und Heilerziehungspfleger Niethammer kam Ende der 1980er Jahre zur BruderhausDiakonie als stellvertretender Leiter des damaligen Bruderhauses Gaisbühl. Er baute den Sozialpsychiatrischen Wohnverbund in Reutlingen mit auf und leitete ihn lange Jahre, bis er dann die Leitung der BruderhausDiakonie Buttenhausen übernahm.

Renate Stemmer übernimmt die Leitung

Am Freitag, 6. September, verabschiedete die BruderhausDiakonie Thomas Niethammer feierlich in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin ist die 52-jährige Sozialwirtin und Heilerziehungspflegerin Renate Stemmer. Sie hatte bereits bei der heutigen Behindertenhilfe Neckar-Alb der BruderhausDiakonie Leitungserfahrung gesammelt, bevor sie 2008 als Standortleitung nach Mariaberg wechselte. Seit Anfang Juni arbeitete sie sich bei der BruderhausDiakonie Buttenhausen ein. Am Freitag übernahm sie offiziell die Leitung der Einrichtung.

 

Fotos: Markus Niethammer, factum/Weise

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