200 Jahre Gustav WernerbruderhausDIAKONIE - Teil haben. Teil sein.

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Eröffnungsfeier in Reutlingen

Oberbürgermeisterin preist das neue Gustav-Werner-Stift in Reutlingen

Mit einem Festakt eröffnete das Gustav-Werner-Stift der BruderhausDiakonie in Reutlingen. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch beglückwünschte den Vorstand der Stiftung zur neuen Einrichtung für Senioren und Menschen mit Behinderung.

Bei der feierlichen Eröffnungsfeier lobten die Redner das neue Gustav-Werner-Stift in Reutlingen

Bei der feierlichen Eröffnungsfeier lobten die Redner das neue Gustav-Werner-Stift in Reutlingen

Prominente Gäste beim Festakt

Bei der Eröffnung des Gustav-Werner-Stifts in Reutlingen mit prominenten Gästen von Bund, Land, aus Kommune und Diakonie sowie dem Baugewerbe betonte Oberbürgermeisterin Barbara Bosch, sie freue sich aufrichtig über den neuen Lebensmittelpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner – direkt in der Stadtmitte: „Hier leben die Menschen nicht so weit weg von ihren Angehörigen und können teilhaben am Leben der Stadt.“ Landrat Thomas Reumann scherzte mit Blick auf die jungen Musiker des Trompetenquartetts der Musikschule Reutlingen: „Das ist hier mitten im Leben 2.0“. Modellhaft sei es, wie die BruderhausDiakonie im Gustav-Werner-Stift die Wohn- und Tagesangebote der Alten - und Behindertenhilfe vernetzt habe. „Die Zahl der Menschen über 60, die ein Handicap haben, wird steigen, Teilhabe ist der richtige Weg.“ Heike Baehrens, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werkes Württemberg, sieht das Motto der BruderhausDiakonie „Teil haben. Teil sein.“ im neuen Haus mit seinen Angeboten für Senioren und Menschen mit Behinderung in die Tat umgesetzt.

Fachkräfte begleiten Senioren in ihrer besonderen Lebensweise

Günter Braun, Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, erklärte in seiner Rede das innovative Konzept der Hausgemeinschaften im neuen Gustav-Werner-Stift. Hierbei leben Seniorinnen und Senioren mit Pflegebedarf in familienähnlichen Tagesstrukturen – versorgt durch Fachkräfte und Alltagsbegleiter. Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, dankte allen Kolleginnen und Kollegen für ihre Empathie bei der individuellen Begleitung und Unterstützung von Bewohnerinnen und Bewohnern. Im neuen Haus gehe es insbesondere auch darum, Seniorinnen und Senioren die letzte Phase ihres Lebens mit Würde zu gestalten.

Das Gustav-Werner Stift: Wohn- und Pflegeangebote

Im Bereich der Altenhilfe stehen in der ersten, zweiten und dritten Etage 72 Pflegeplätze zur Verfügung, darüber hinaus 22 Wohnungen für Seniorinnen und Senioren. Sie ermöglichen einen hohen Grad an Selbstbestimmung und Sicherheit. In die Wohnungen wird das neue Assistenzsystem sens@home eingebaut, das Stürze erkennt, auswertet und Hilfe alarmiert. Weitere Serviceleistungen sind möglich.

Im Obergeschoss ist ein Fachpflegeheim mit 14 Plätzen für Menschen mit Behinderung, die zum Beispiel aufgrund ihres Alters zusätzlichen Pflegebedarf haben. Im Café sowie im Garten ist Raum für Begegnung und Gespräche. Ein Kultur- und Veranstaltungsprogramm ist geplant.

Tagespflege, Beratung und Gespräche im Erdgeschoss

Im Gustav-Werner-Stift bietet die BruderhausDiakonie Tagespflegeangebote für Seniorinnen und Senioren und für Menschen mit Handicap. Im Stützpunkt der Ambulanten Hilfen können sich Angehörige und Interessierte umfassend zu allen pflegerischen und sozialen Fragen sowie möglichen Hilfeleistungen beraten lassen.

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