200 Jahre Gustav WernerbruderhausDIAKONIE - Teil haben. Teil sein.

drucken

Detailansicht:

Kooperation mit ElringKlinger

Führungskräfte bauen Barfußpfad für Bewohner

Im Rahmen eines Sozialprojekts haben angehende Führungskräfte von ElringKlinger im Garten der Wohngruppe „Sonne“ der BruderhausDiakonie in Bad Urach einen Barfußpfad errichtet.

Gemeinsam eröffneten Vertreter der Elring Klinger AG und der BruderhausDiakonie den Barfußpfad

Gemeinsam eröffneten Vertreter der Elring Klinger AG und der BruderhausDiakonie den Barfußpfad

Den Weg aus Steinen, Sand und Rinde übergaben die „Landschaftsgärtner“ am Freitag, 19. Juli, an die Bewohner. Dabei waren Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG und Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie.

Arbeitsplatzwechsel: Vom Schreibtisch in den Garten

Perspektiven wechseln, Berührungsängste abbauen, soziale Kompetenzen stärken: Das war das ursprüngliche Ziel, dass die Führungskräfte von ElringKlinger erfüllen sollten. Tatsächlich bekamen alle Teilnehmer einen tiefen Einblick in die Arbeit von Menschen mit Behinderung. Neben dem Bau des Barfußpfades organisierten sie zwei Ausflüge mit Bewohnern der Bleiche: zum Sinnespark nach Welzheim und zu einem Freundschaftsspiel des FC Bayern Münchens in Großaspach.

Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, würdigte bei der Feier die Arbeit der jungen Menschen: „Dieses Programm passt zu Ihnen. ElringKlinger hat eine soziale Note.“ Der Vorstandsvorsitzende der ElringKlinger AG, Dr. Stefan Wolf, betonte die Bedeutung von sozialem Engagement für sein Unternehmen. Zum Führen von Menschen gehöre insbesondere soziale Kompetenz. „In diesem Projekt haben die Teilnehmer viel gelernt.“ Der Bau des Barfußpfads ist Teil des Potenzialträgerprogramms von ElringKlinger, das angehende Führungskräfte auf Ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet.

Vertreter von ElringKlinger, Bewohner der Bleiche und der Leiter des Wohnbereichs, Daniel Anhorn, eröffneten den Barfußpfad. Anhorn freute sich über das neue Angebot im Garten der Wohngruppe und bedankte sich bei den Helfern für die Zusammenarbeit. „Wir haben viele gute Gespräche geführt, das war sehr erfrischend.“ Der Barfußpfad werde therapeutisch benutzt. „Er dient dazu, sich und seinen Körper zu erfahren“, so Anhorn. 

« zurück zur Übersicht